Titelgrafik mit dem Slogan „Support mit Evidenz“ zur Bewerbung von RetiCap® DR für Diabetikeraugen. In der Mitte ein oranger Kreis mit grafischem Pfeildiagramm, das Verbesserungen bei Kontrastsehen, retinaler Sensitivität, Sehschärfe und zentraler Retinadicke symbolisiert. Links aufgeführt sind mehrere wissenschaftliche Quellen zu Studien mit RetiCap® DR.

Signifikante Verbesserungen bei Kontrastsehen, retinaler Sensitivität, Sehschärfe und Netzhautdicke

Seit 2014 gibt es umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirksamkeit von Mikronährstoffsupplementierung bei der Behandlung von diabetischer Retinopathie.

Besonders hervorzuheben ist die Studie von Anna Gebka et al. mit dem Titel „Einfluss der Verabreichung von Alpha-Liponsäure, Vitamin B1, Vitamin B2 und Rutosid auf die Kontrastempfindlichkeit bei Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes“. In dieser Untersuchung wurde die Kontrastempfindlichkeit mithilfe des FACT-Tests analysiert. Insgesamt nahmen 136 Personen an der Fall-Kontroll-Studie teil: 46 Patienten mit Typ-1-Diabetes (DM1), 51 Patienten mit Typ-2-Diabetes (DM2) und 39 gesunde Kontrollpersonen.

Während des sechsmonatigen Studienzeitraums zeigten alle supplementierten Gruppen eine statistisch signifikante Verbesserung der Kontrastempfindlichkeit über alle Ortsfrequenzen hinweg. Weitere Studien belegen die Verbesserung von retinaler Sensitivität, Sehschärfe und eine Abnahme der Netzhautdicke.

Forschungsteam
Jahr
Dauer
Studiendesign
Teilnehmer-Charakteristika
Ergebnisse
Wirth et. al.
2024
6 Monate
Fall-Kontroll-Studie
  • 46 Typ-1-Diabetiker (Alter: 38±10, 89 Augen)
  • 51 Typ-2-Diabetiker (Alter: 59±9; 88 Augen)
  • 39 gesunde Kontrollen (Alter: 32±6; 77 Augen)
  • Studien-Augen frei von diabetischer Retinopathie
  • Verschlechterung der Kontrastsensitivität in nicht supplementierten Diabetikern
  • Verbesserung der Kontrastsensitivität in allen supplementierten Gruppen
  • Mittlere Effektstärke in Typ-1-Diabetikern und gesunden Kontrollen
Mulak et al.
2019
6 Monate
Beobachtungsstudie
  • 25 Diabetiker mit nicht-proliferative DR (Alter: 64,1±12,6)
  • Verbesserung der Sehschärfe
  • Verminderung der Netzhautdicke
Ciszewska et al.
2017
6 Monate
Beobachtungsstudie
  • 17 Diabetiker mit pathologischem Makulaintegritätsindex (MI > 40) (Alter: 59±10,5)
  • 27 Diabetiker mit normalem Makulaintegritätsindex (MI ≤ 40) (Alter: 62,3±7)
  • Verbesserung der retinalen Sensitivität in Diabetikern mit pathologischem Makulaintegritätsindex
Gebka et al.
2014
3 Monate
Fall-Kontroll-Studie
  • 12 Typ-1-Diabetiker (Alter: 43±12; 22 Augen – 11 ohne DR, 11 mit NPDR)
  • 48 Typ-2-Diabetiker (Alter: 59±10; 83 Augen – 71 ohne DR, 12 mit NPDR)
  • 20 gesunde Kontrollen (Alter: 33±8; 38 Augen)
  • Verschlechterung des Kontrastsehens in nicht supplementierten Diabetikern
  • Stabilisierung des Kontrastsehens in supplementierten Diabetikern

 

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Alle Studiendaten zu RetiCap®DR

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RetiCap®DR: Der evidenzbasierte Mikronährstoffkomplex​

RetiCap-DR_Quartalspackung

Inhaltsverzeichnis

Wirkmechanismus

Die komplexe Pathogenese der diabetischen Retinopathie (DR) wird durch hyperglykämiebedingten oxidativen Stress (OS) ausgelöst, der kapillare Endothelzellen, Nervenzellen und Gliazellen in der Netzhaut schädigt. Der erhöhte OS bewirkt Veränderungen im zellulären Stoffwechsel:

  1. Die Aktivierung des Polyol-Wegs
  2. Die Bildung von fortgeschrittenen Glykierungsendprodukten (AGEs)
  3. Die Aktivierung der Proteinkinase C
  4. Die Verstärkung des Hexosamin-Stoffwechselwegs

Diese Mechanismen verstärken den oxidativen Stress weiter, fördern die Produktion entzündungsfördernder Zytokine und Wachstumsfaktoren und führen zu vaskulären Anomalien sowie verstärkter Apoptose. Der Mikronährstoffkomplex in RetiCap®DR zielt darauf ab, diese pathologischen Mechanismen zu unterbrechen und die Gesundheit der Netzhaut zu fördern.

Pathogenese Schema Diabetische Retinopathie
Pathogenese der diabetischen Retionpathie: Wo greifen Mirkonährstoffe ein

Alpha-Liponsäure (ALA)

Bei der Alpha-Liponsäure (ALA) handelt es sich um eine natürlich vorkommende Dithiol-Verbindung, die für ihre antioxidativen und metallchelatierenden Eigenschaften bekannt ist. ALA wird im Körper entweder in den Mitochondrien enzymatisch hergestellt oder über die Nahrung aufgenommen. R-Alpha-Liponsäure ist das biologisch aktive Enantiomer, das als Cofaktor für mitochondriale Enzyme dient.

  • verbessert die Aufnahme von Glukose in Fettzellen und skelettalen Muskelzellen und trägt so zur Senkung des Blutzuckerspiegels bei
  • reduziert nitrosativen und oxidativen Stress
    • erhält die Level an reduziertem Glutathion in der diabetischen Retina
    • dient als Reduktionsäquivalent in der Reduktion von Glutathion
    • fördert die Neusynthese von Glutathion
  • normalisiert NF-kB-Aktivierung (engl. Nuclear factor ‘kappa-light-chain-enhancer’ of activated B-cells) und reduziert Ang-2 (Angiopoietin-2) und VEGF (engl. Vascular endothelial growth factor) in der diabetischen Retina
  • reduziert die Hexosamin-Modifikation von Proteinen
  • reduziert die Bildung von AGEs
Chemische Struktur von Alpha Liponsäure, einem der aktiven Mikronährstoffe in RetiCap®DR.

Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin B1, auch Thiamin genannt, besteht aus einem Pyrimidin-Ring, der über eine Methylgruppe mit einem Thiazol-Ring verbunden ist. Vitamin B1 wird mit der Nahrung aufgenommen und anschließend in die biologisch aktive Form Thiamindiphosphat (TPP) überführt. TPP ist als Coenzym am Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Aminosäuren und Fettsäuren beteiligt.

  • reduziert die Hexosamin-Modifikation von Proteinen
  • reduziert die Bildung von AGEs
Chemische Struktur von Thiamin (Vitamin B1), einem der aktiven Mikronährstoffe in RetiCap® DR.

Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin B2, auch Riboflavin genannt, ist die Vorstufe der Coenzyme Flavinadenindinukleotid (FAD) und Flavinmononukleotid (FMN). FAD und FMN fungieren als Elektronenträger bei einer Reihe von Redoxreaktionen und sind so an einer Vielzahl von Stoffwechselwegen beteiligt.

  • wirkt sich positiv auf Hyperglykämie aus
  • reduziert oxidativen Stress
Darstellung der chemischen Struktur von Riboflavin, einem der aktiven Mikronährstoffe in RetiCap®DR.

Rutin

Rutin gehört zur Gruppe der Bioflavonoide und ist u. a. für seine gefäßstabilisierende, antiinflammatorische und antioxidative Wirkung bekannt.

  • steigert Plasma Insulinspiegel und senkt Plasmaglukosespiegel
  • reduziert oxidativen Stress
  • verbessert die Glukose-Homöostase
  • vermindert Glykosylierung von zirkulierenden Proteinen
Darstellung der chemischen Struktur von Rutin, einem der aktiven Mikronährstoffe in RetiCap®DR.

Die Kombination dieser Nährstoffe bietet einen synergistischen Ansatz zur Prävention und Behandlung der diabetischen Retinopathie. Sie adressieren verschiedene pathologische Mechanismen wie oxidativen Stress, Hyperglykämie, AGE-Bildung und Gefäßschäden. Eine ausgewogene Supplementierung könnte daher das Risiko und Fortschreiten der diabetischen Retinopathie reduzieren.

Die Wirksamkeit dieses Ansatzes wurde in drei klinischen Studien bestätigt, die belegen, dass die Supplementierung mit den RetiCap®DR-Mikronährstoffen das Fortschreiten der DR verlangsamen oder sogar umkehren kann.

Wussten Sie, dass Fachpersonal der Augenheilkunde Muster von RetiCap®DR hier bestellen kann?

Wie lässt sich die Wirkung bei Diabetikern nachweisen?

Die Bewertung eines therapeutischen Ansatzes erfordert nicht nur den Nachweis statistischer Signifikanz, sondern auch die Beurteilung der klinischen Relevanz der Ergebnisse. Während statistische Signifikanz zeigt, dass ein beobachteter Effekt mit hoher Wahrscheinlichkeit reproduzierbar ist (typischerweise auf einem Konfidenzniveau von 95%), bietet die Analyse der Effektgröße zusätzliche Einblicke in die praktische Bedeutung dieses Effekts für die Patientenversorgung.

Um die Wirksamkeit der Mikronährstoff-Supplementierung umfassend zu beurteilen, wurden die Unterschiede in der Kontrastempfindlichkeit (CS) zu verschiedenen Zeitpunkten mithilfe des ANOVA- bzw. Kruskal-Wallis-Tests analysiert. Zusätzlich wurde die Effektgröße der sechsmonatigen Supplementierung anhand der Cohen’s d-Metrik berechnet.

Die Effektgröße d liefert eine Einordnung der klinischen Relevanz:

  • 0,2 ≤ d < 0,5: kleiner Effekt
  • 0,5 ≤ d < 0,8: mittlerer Effekt
  • d ≥ 0,8: großer Effekt
Grafik mit drei Kurvenpaaren zur Darstellung von Effektstärken: kleiner (0,2–0,5), mittlerer (0,5–0,8) und großer Effekt (≥ 0,8), visualisiert durch zunehmende Trennung zweier Verteilungen.

Diese Herangehensweise ermöglicht es, über die reine statistische Aussage hinaus den tatsächlichen Einfluss der Supplementierung auf die Patienten zu bewerten.

Ergebnisse der Analyse

Die Effektgröße wurde für alle supplementierten Gruppen berechnet, um die klinische Relevanz der Mikronährstoff-Supplementierung zu bewerten. Die Ergebnisse zeigten:

  • Einen mittleren Effekt für Typ-1-Diabetiker,
  • Einen kleinen Effekt für Typ-2-Diabetiker,
  • Einen mittleren bis großen Effekt für die gesunde Kontrollgruppe.
Tabelle mit vier Spalten zur Effektstärke (Cohen’s d) nach Supplementation mit RetiCap®DR Mikronährstoffen bei verschiedenen Ortsfrequenzen (1,5–18 cpd). Ergebnisse: mittlerer Effekt bei Typ-1-Diabetikern, kleiner Effekt bei Typ-2-Diabetikern und mittlerer bis großer Effekt bei gesunden Kontrollpersonen.

Zusammenfassend zeigt die Analyse, dass die Mikronährstoff-Supplementierung mit dem untersuchten Komplex nicht nur reproduzierbare Ergebnisse liefert, sondern auch klinisch relevante Verbesserungen bei den Patienten bewirkt.

Posterpräsentation auf der DOG

Sehen Sie sich dieses Video mit Dr. Franziska Wirth an, in dem sie spannende Studienergebnisse zu den Auswirkungen von Alpha-Liponsäure, den Vitaminen B1 und B2 sowie Rutin auf diabetische Augen auf der diesjährigen Konferenz der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG 2024) in Berlin präsentiert.

Für einen genaueren Blick auf das Poster klicken Sie hier: https://ebiga-vision.com/wp-content/uploads/2024/11/ebiga-VISION_Poster_Micronutrient-Supplementation-in-Diabetic-Patients.pdf

Kostenlose Muster und Informationsmaterial

 

Medizinisches Fachpersonal kann kostenlose Muster und Informationsmaterial anfordern. Durch diesen Service möchte ebiga-VISION Ihnen die Möglichkeit geben, RetiCap®DR selbst zu beurteilen, Ihre Patienten umfassend und verständlich zu beraten und ihnen eine evidenzbasierte Behandlungsoption anzubieten.

Wie können Sie RetiCap®DR in Ihrem Praxisshop anbieten?

Bitte kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular. Wir senden Ihnen gerne ein PDF mit unseren aktuellen Preisen und Rabattstaffeln für Praxisshop-Betreiber zu. Sie können uns auch ganz einfach telefonisch erreichen, um eine Bestellung aufzugeben.

An eye examination in progress: A male patient is seated at a slit lamp while a female optometrist or ophthalmologist performs the test, focusing on his eye health.

Wo können Patienten RetiCap®DR erwerben?

Patienten können RetiCap®DR in ausgewählten Apotheken oder bei Online-Händlern bestellen. Außerdem ist es im offiziellen ebiga-VISION-Shop erhältlich.

Zutaten

Nährwertangaben
Pro Tagesdosis (1 Kapsel)
Referenzmenge pro Kapsel*
(R)-α-Liponsäure
150 mg
**
Vitamin B1
1,1 mg
100%
Vitamin B2
1,4 mg
100%
Rutin
25mg
**

* Anteil der Referenzmenge für die tägliche Zufuhr in Prozent nach EU-Verordnung 1169/2011 

** keine Nährstoffbezugswerte vorhanden/keine Empfehlung der EU vorhanden

Glutenfrei, laktosefrei, vegan, hergestellt in Europa

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